Weltgeschichte in Wittenberg entdecken

Wittenberg lockt!

Wittenberg und Umgebung

Lutherstadt Wittenberg und die gesamte Region ist untrennbar mit einem Namen verbunden - dem Theologen Martin Luther. Sein Verständnis des Evangeliums hat das Glaubensleben vieler Christen grundlegend verändert, die Gründung der evangelischen Kirche bewirkt und ist auch heute, fast 500 Jahre später, für viele Menschen eine wichtige Orientierungshilfe und Einladung, das Evangelium kennen zu lernen. Wenn Sie in der Stadtkiche St. Marien, Luthers Predigtkirche, einen Gottesdienst erleben, dann werden Sie sie selbst spüren - die Aufbruchstimmung, die Kraft und die Hoffnung der Reformation.

Diese spannende Epoche vor 500 Jahren war aber noch viel mehr - Lutherstadt Wittenberg war das Zentrum des gesellschaftlichen Aufbruchs des 16. Jahrhunderts in Politik, Kultur, Kunst und Bildung, dessen Zeugnisse Sie in der gesamten Region entdecken können. Wir als Team des Luther- Hotel Wittenberg freuen uns darauf, Sie auf einer Entdeckungsreise zu begleiten, die Geschichte lebendig macht.

Umfassende Informationen zur Stadt, touristischen Angeboten und den Veranstaltungen in und rund um Lutherstadt Wittenberg, erhalten Sie in der Tourist-Information der Lutherstadt Wittenberg.


Ausflugsziele in der Region Wittenberg

Bad Schmiedeberg

Der Kurort Bad Schmiedeberg ist ein staatlich anerkanntes Moor- und Mineralheilbad. Seit 1878 werden im Eisenmoorbad Kurgäste behandelt und betreut. Die Tourismusregion bietet jedoch noch viel mehr Attraktionen und Veranstaltungen. Mehr Informationen zur Region finden Sie hier.

Goitzsche - Bitterfeld - Wolfen

Das ehemalige Tagebaugebiet der Braunkohlestadt Bitterfeld ist seit 2002 geflutet. Die Goitzsche ist ein wunderschönes Ausflugsziel zum Wandern, Rad fahren und Segeln.


Christliche Sehenswürdigkeiten und Wirkungsstätten der Reformatoren

Augusteum

Schaufassadenbau | Erweiterungsbau der Leucorea | Herberge des ev. Prieserseminars

Benannt ist das Vordergebäude des Lutherhauses nach seinem Gründer Kurfürst August von Sachsen (1526-1586). Es wurde von 1580 bis 1582 als Erweiterungsbau für die Wittenberger Universität Leucorea errichtet. Vier Jahre nach der Fusion mit der Universität in Halle zog 1817 das Evangelische Predigerseminar in die Räume. Der spätere Reformator Martin Luther hatte 1508 als Mönch das "Schwarze Kloster" in Wittenberg bezogen, das heute Museum und Sitz der Stifung ist.
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Cranachhäuser - höfe

Wohn- und Wirkungsstätten Lucas Cranachs | Ausstellung

Die heutige Malschule in der Cranach-Werkstatt existiert seit 1996 im Cranach-Hof, Schlossstraße 1. Dieser Hof befindet sich im historischen Stadtkern Wittenbergs und war Cranachs bedeutendster Besitz. Hier unterhielten er und sein Sohn, Lucas Cranach d.J., nachweislich ihre große Malwerkstatt. Hier entstanden viele seiner großen Werke und es ist auch heute möglich, an diesem geschichtsträchtigen Ort Künstler in ihren Werkstätten bei der Arbeit zuzusehen oder in Kursen, Projekten oder Workshops selbst schöpferisch tätig zu werden.

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Bugenhagenhaus

Wohnhaus Johannes Bugenhagens | ältestes evangelisches Pfarrhaus der Welt

Das Wittenberger Bugenhagenhaus ist das älteste evangelische Pfarrhaus der Welt. Es gehört zu den bedeutsamsten Gedenkstätten der Reformation und soll darum ebenfalls in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen werden. Bis 1997 war das Bugenhagenhaus seit der Reformation ununterbrochen Wohn- und Wirkungsstätte der Wittenberger Superintendenten. Als erster Pfarrer der Reformation lebte Johannes Bugenhagen bis zu seinem Tod 1558 hier. Der Freund, Mistreiter und Seelsorger Martin Luthers gilt neben diesem und Melanchton als " Der dritte Reformator". Mit Hilfe seiner niederdeutschen Sprachkenntnisse ist die Reformation bis nach Norddeutschland und Skandinavien gelangt. Johannes Bugenhagen ist der Verfasser zahlreicher Kirchenordnungen.

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Leucorea

Wittenberger Universität | Wirkungsstätte Martin Luthers, Philipp Melanchtons u.v.a

Die Gründung der Stiftung LEUCOREA 1994 hatte das Ziel, wieder akademisches Leben in Wittenberg zu etablieren, an jener Stelle, an der vor 500 Jahren eine der renomminiertesten Universitäten Deutschlands eröffnet wurde. Von hier aus leiteten Luther und Melanchton die Reformation ein.

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Luthereiche

Verbrennung der Bannbulle des Papstes durch Martin Luther 1520

Sie befindet sich im Osten der Altstadt Wittenbergs, in einem mit Sandstein eingefassten Areal. Der Baum bezeichnet ungefähr die Stelle vor dem Elsertor, an der Martin Luther am 10. Dezember 1520 vor Wittenberger Studenten die päpstlichen "Canonischen Rechte" und die Bannandrohungsbulle "Exurge Domine" des Papstes Leo X. verbrannte. Mit den Worten "Weil du den Heiligen des Herrn gelästert hast, so verzehre dich das ewige Feuer" vollzog er auch äußerlich die Trennung von der römischen Kirche.

Lutherhaus

UNESCO Welterbe | Wohnhaus Martin Luthers | weltweit größtes reformations-geschichtliches Museum

Die Dauerausstellung im Lutherhaus bietet Ihnen eine Begegung mit der Zeit der Reformation. Rund 1.000 originale Exponate erzählen vom Leben und Werk des Reformators Luther, aber auch von seinem familiären Alltag und seiner reichen Wirkungsgeschichte.

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Das Lutherhaus schließt in der Zeit vom 28. August 2016 bis 03. März 2017. Informationen zur Schließung erhalten Sie hier.


Luthergarten

Parkanlage des Luterischen Weltbundes zum 500-jährigen Reformationsjubiläum mit Baumpatenschaften aus aller Welt.

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Lutherweg

Pilgerweg entlang vieler Wirkungsstätten Martin Luthers

Der Lutherweg lädt ein, Wirkungsstätten Martin Luthers und anderer Reformatoren zu besuchen und macht den Werdegang und die Auswirkungen der Reformation erlebbar.

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Marktplatz und Altes Rathaus

Zentrum der Wittenberger Altstadt | Denkmäler Martin Luthers und Philipp Melachthons

Mit dem Aufblühen der Stadt Wittenberg zur Reformationszeit nahm auch deren Bevölkerung zu. Daher reichte das alte ursprüngliche Rathaus den nun gegebenen Anforderungen nicht mehr aus, so dass ab 1521 unter der Leitung von Bastian Krüger die Vorbereitungen und ab 1523 mit dem stufenweisen Aufbau des Rathauses begonnen wurde. Der Bau wurde 1541 abgeschlossen.

Melanchthon-Haus

Unesco Welterbe | Wohnhaus Philipp Melachthons | Museum mit Dauerausstellung

Kurfürst Johann Friedrich hat das dreigeschossige Gebäude 1536 errichten lassen. Damit wollte er Philipp Melachthon, den Lehrer Deutschlands, an seine Universität binden. Das Haus bot Raum für Melachthons Familie und für Studenten. 1845 erwarb die preußische Staat das Gebäude und ließ 1898/99 im ersten Obergeschoss das Studier- und Sterbezimmer des Gelehrten nachbilden.

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Schloss und Schlosskirche

UNESCO Welterbe | Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober 1517 | Gräber Martin Luthers und Philipp Melanchthons | 88 Meter hoher Kirchturm zu besteigen

Weithin sichtbar erhebt sich der schlanke, 88 Meter hohe Schlosskirchturm aus der Silhouette der Lutherstadt Wittenberg und markiert das westliche Ende der Altstadt. Nähert man sich diesem Schlosskirchturm, erkennt man eine filigran anmutende neugotische Turmhaube, unter der sich ein mit Mosaiksteinen gestaltetes Spruchband befindet, auf dem in metergroßen Buchstaben die Worte des Kirchenliedes Martin Luthers "Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen" zu lesen sind. Eher unscheinbar erhebt sich neben dem Schlosskirchturm das eigentliche Schloss, an dessen südlichem Flügel sich ebenfalls noch ein Turmbau befindet. Die weltberühmte Schlosskirche ist Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes und schließt das gesamte Objekt von der Nordseite ab. Berühmheit erlangte sie, als am 31. Oktober 1517 der bis dahin nahezu unbekannte Wittenberger Augustinermönch und Theologieprofessor Martin Luther seine 95 lateinischen Disputationsthesen verbreitete, die als Auslöser der Reformation gelten.

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Stadtkirche St. Marien

Unesco Welterbe | Predigtkirche Martin Luthers | Reformationsaltar und Tafelbilder Lucas Cranachs | ältestes Gabäude Wittenbergs

Die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien zu Wittenberg in Lutherstadt Wittenberg ist als Bürgerkirche die Predigtkirche der Reformatoren Martin Luther und Johannes Bugenhagen. Hier wurde die Heilige Messe zum ersten Mal in deutscher Sprache gefeiert und das Abendmahl erstmals "in beiderlei Gestalt", in Brot und Wein, an die Gemeinde ausgeteilt. Die Kirche ist damit die Mutterkirche der Reformation. Seit 1996 gehört die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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Cranach Altar

Eine Reihe wertvoller Tafelbilder (Epitaphien)

Dieser Altar von Lucas Cranach d.Ä. (1472-1553) aus dem Jahr 1547 is ein besonders eindrückliches Zeugnis aus der Reformationszeit. Er gilt geradezu als der Reformationsaltar.

Stiftung Christliche Kunst

Errichtet zur Förderung und Pflege von Kunst und Kultur durch die öffentliche Ausstellung der stiftungseigenen Sammlung von Grafiken der klassischen Moderne mit christlichen Themen in der Lutherstadt Wittenberg.

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